Д-ръ Ел. Раф. Коенъ. Антецедентность на долинитѣ (проломитѣ) на рѣкитѣ Врана и Голѣма Камчия въ предѣлитѣ ни Преславската нагъната система
Dr. EI. Raph. Cohen. Über die AntezedenteЬildung der Querdurchbruchstäler Wrana und Golema Kamcia im Bereiche des Preslavsattelsystems
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ÜBER DIE ANTEZEDENTEBILDUNG DER QUERDURCHBRUCHSTÄLER WRANA UND GOLEMA KAMČIA IM BEREICHE DES PRESLAVSATTELSYSTEMS
(Zusammenfassung)
Über die Antezedentebildung der Querdurchbruchstäler Wrana und Golema-Kamčia erwähnt Verf. in seiner „Geologie des Dervent Dervišgebirges" ( 1 ). Anlass ein wiedermal zu dieser Frage zu kommen gab mir ein in der Festschrift. Prof. Аnastas Ischirkovs erschienene Artikel von S t. Вončev (2). Der letzte auf Grund der Theorie von Мich. Воgolepow über die Ausdehnung der Lithosphäre verursacht vom Magmatischeprozesse infolgedessen erscheinen Spaltungen und horizontale Bewegungen, hält manche Täler im Bereiche der Balkaniden von solcher Ursprung. Die Entstehung der Täler der Flüsse Wrana und Golema Kamčia sucht St. Вončev auch durch diese Theorie zu erklären. Verf. hält, aber dass St. Bončevs fehlen eingehende Untersuchungen am Ort und Stelle und deshalben ist er nicht genügend überzeugend.
Das Dervent-Dervišgebirge stellt die westliche Fortsetzung des aus Neokom gebaut Preslavsattelsystems dar. Es ist ein durch allseitigen Druck stark aufgewölbtes Gebiet. Im Stratidžapasse treten die Juraablagerungen zu Tage. Während des Jungtertiärs das Gebiet war vom Erosionsbasis sehr entfernt und der Denudationsvorgänge zum Opfer gewesen. Infolgedessen ist die oberkreide Decke vollständig erodiert worden. Gleichzeitig und gegenüber der Erhöhung des Preslavsattelsystems, vertieften sich im Stamme des Gebirges die beide Durchbruchstäler der Flüsse Wrana und Golema Kamčia. Sie sind zweifellos antezedenter Ursprung. Es fehlen Merkmale tektonischer und epigenetischer Ursprung dieser Täler. Sie sind zweifellos antezedenter Ursprung.
Verf. bespricht die Gründe St. Bončevs gegen die Antezedenteursprung der genante Täler. Als Beweise St. Bončev führt, dass diese Täler hаben nicht еinе genügenge Menge Wasser аn, lhm sind die höhe Flussterassen dieser Täler unbekannt geblieben. Solche Flussterassen reichen im Таl der Golema Kamčia eine Нöhе von cа 80-100 М. und im Таl des Flusses Wrana са 60-70 М. Нöhе (vergl. auch J. Rаdеv (7) und Соhеn (1). Sie (die Flussterassen) sprechen bedeutend klar für die grosse Denudationstätigkeit, welche die Flüsse geleistet haben. Mit Rücksicht auf das Klima Bulgariens und besonders unseres Gebietes, die Wassermenge der erwähnten Flüsse ist nicht geringe. Während der älteren geologischen Zeiten aber, diese Flüsse waren zweifellos vollfliessend. Doch, die Entfernung des Miozäns von unserer Epoche ist bedeutende lange Zeit für eine solche Erosions- und Denudationstätigkeit.
Im allgemeinen hält Verf., dass die Entstehung aller Quertäler, so auch das Stratidžatal, durch folgendes noch bedingt worden sind:
Im Bereiche der Schwarzenmeerküste sind viele Verwerfungen in den Miozänablagerungen vorhanden. Sie bestätigen von einer auderen Seite die Erniedrigung des Erosionsbasis in N. О. Bulgariens. Das ist ein Hauptfaktor, gleichzeitig mit der Erhöhung des Centralenteil – das Dervent-Dervišgebirge – des Preslavsatelsystems, für die starke Vertiefung der Täler.
Dr. Еl. Raph. Cohen
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