Льосътъ и разпространението на горската растителность въ Крайдунавската низина

Б. Стефановъ. Льосътъ и разпространението на горската растителность въ Крайдунавската низина

В. Stеfаnоff. Der Löss und die Verbreitung der Waldvegetation im Donautafelland Nordbulgariens

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Die Lössablagerungen im Donautafelland Nordbulgariens bildet ein stark ausgeprägtes hügeliges Gebiet. Die Entstehung der heutigen geomorphologischen Besonderheiten dieser Ablagerungen erklären sich durch eine langdauernde Erosion. Nach der heutigen Zusammensetzung der Vegetation und nach der Verbreitung der relikten Pflanzenarten in Nordbulgarien ist leicht zu entscheiden, dass die hissigen Lössablagerungen keinen äolischen Ursprung haben. So nimmt der Verfasser eine Stellung ein, die nicht in Übereinstimmung mit der allbekannten Richthofen-Hypothese ist.

Nach der Meinung des Verfassers hat sich die Lössablagerungen Nordbulgariens durch die fluviatile Sedimentierung gebildet. Es soll eine viel ältere Herkunft haben, als es allgemein angenommen wird, — wahrscheinlich aus der Zeit vom Ende des Pliozäns und Anfangs des Quartärs. Noch später im Laufe der Zeiten ist die Modellierung ihrer Oberfläche geschaffen worden, und dieser Vorgang vollzieht sich in der zweiten Hälfte des Quartärs, welche als eine regenreiche Periode mit starker Flussgewässer gekennzeichnet ist.

In der Gegenwart ist die Lössfläche Nordbulgariens aus zwei Zonen zusammengesetzt: die erstere enthält der degradierten-, und die andere — der typischen Löss.

Die erste Zone bis zur historischen Zeitperiode bildet einen Teil der Waldfläche Nordbulgariens, sonst ist aber der grösste Teil der typischen Lössablagerung heute von Trockenwiesenvegetation besetzt, welche wenigstens physiognomisch der Steppenvegetation ähnlich ist. Nach ihrer Zusammensetzung ist leicht zu ersehen, dass diese Assoziationen eine neuere Herkunft haben. Die obengenannte Assoziationen haben die Stelle der ursprünglichen Waldvegetation eingenommen, welchletztere im Laufe der Zeit allmählich in ihrer Verbreitung stark verringert wurden, — einerseits infolge der künstlichen Entwaldung und anderseits — wegen der ungünstigen klimatischen Verhältnisse.

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