Върху някои теоретични въпроси на политехнизма и техните аспекти в географията като учебна дисциплина

Печевски, М. Върху някои теоретични въпроси на политехнизма и техните аспекти в географията като учебна дисциплина

Petschewski, M. Über einige theoretische Fragen des Polytechnizlsmus und ihre Aspekte in der Erdkunde als Schuldisziplin

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ÜBER EINIGE THEORETISCHE FRAGEN DES POLYTECHNIZISMUS UND IHRE ASPEKTE IN DER ERDKUNDE ALS SCHULDISZIPLIN

Doz. M. Petschewski

Zusammenfassung

Der wissenschaftliche Fortschritt und die sich daraus ergebene Revolution in unserer Volkswirtschaft verursachte eine Grundreform auch in unserem Bildungssystem, Ihre Rechtlinsen waren gegeben in den Beschlüssen des Juli-Plenums des ZK der BKP im Zusammenhang mit dem Bildungssystem vom Jahre 1969. Jetzt ist die Reform in Gang, aber die theoretische und praktische Unklarheit einiger Frangen erschwert ihre Erfüllung. Alle sind z. B. darüber einig, daß unsere Schule sich weiter als eine polytechnische Schule entwickeln muß, aber verschieden sind die Auffassungen von dem Inhalt des Begriffes „polytechnische Ausbildung“. Einige Autoren sind der Meinnug, daß die „polytechnische Ausbildung, technische Ausbildung „auf breiter Basis sei, d. h. sie fassen den wörtlichen Sinn der Übersetzung dieses Wortes auf. Unserer Ansicht nach ist es nicht richtig, denn die wissenschaftliche Basis der Produktion ist nicht nur technisch und technologisch, sondern auch natürlich, mathematisch, gesellschaftlich-politisch und ökonomisch. Daraus folgt, daß bei ihrer Verwirklichung alle obenerwähnten Zweige der Wissenschaft gleichmässig beteiligt warden müssen. In unserer bisjatzigen Praktik auf dem Gebiete des Pölytechnizismus waren einig Lehrfächer unterschätzt, um nicht zu sagen, daß sie als unwichtig betrachtet und unberücksichtigt gelassen waren; gerade diese Disziplinen die gründliche Kenntnisse von den gesellschaftlich-politischen und ökonomisch wissenschaftlichen Grundlagen der Produktion vermitteln. Wir halten es für nicht richtig, daß es in Zukunft als Aufgabe eines speziellen Schullehrfaches genannt „Organisation der Produktion“ betrachtet wird. Diese Disziplin muß „Ökonomik, Planieren und Organisation der Produktion“ heißen und zudem muß auch der Unterricht in politischer Ökonomie“ in „ökonomischer Geographie Bulgariens“ und in „allgemeiner ökonomischer Geographie“ einen betonten polytechnischen Inhalt haben.

Bis jetzt waren wir nicht ganz im klaren betrefts der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Produktion, als Bestandteil der polytechnischen Ausbildung. Bei der Verwirklichung dieser polytechnischen Aufgabe müssen eine wichtige Rolle spielen nicht nur die Biologie, Chemie, Physik und Mathematik, sondern auch die Geologie,Geomorphologie, Klimatologie, Hydrologie, von denen die gegenwärtige Produktion stark abhängig ist, im allgemeinen die physische Geographie, die Wissenschaft für das Naturmilieu als Komplex. Auf diese Art und Weise wird auch die Schule auch tätig an der Erfüllung der Beschlüsse des März Plenums des ZK der BKP vom Jahre 1970 in Bezug auf die territoriale Organisation und Verteilung der Produktionskräfte und auf die Produktion in uns beteiligen können.

Nach den Theoretikern der polytechnischen Ausbildung müssen sich die Schüler mit den Grundzweigen der Produktion bekannt machen, denn in der Produktion wird der größte Teil des Kaders ausgebildet. Es gibt aber keine Einheit in der Bestimmung der Grundzweige der Wirtschaft. Sie sind verschieden vom Standpunkt des nationalen Einkommens und da eingestellten Arbeitskraft. Als Grundzweigt der Wirtschaft müssen für die polytechnische Ausbidung jene Zweige der Wirtschaft gelten, in der eine grössere Anzahl von Arbeitskräften eingestellt ist, denn mittels dieser Ausbildung werden sie sich vorbereiten direkt eine Anteilnahme an der Produktion zu nehmen.

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